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Am Dienstag tagte der Verbandsschiedsrichterausschuss (VSA) im SportCentrum Kamen·Kaiserau bis in den späten Abend, um über die Aufsteiger in den Verbandsspielklassen zu entscheiden. Unter den Nominierten fand sich schließlich auch der Name eines „Fünfzehners“: Der 30-jährige Referee Thomas Endberg wird in der Saison 2017/2018 Spiele in der Westfalenliga leiten.

Somit schaffte der Herner in seiner zweiten Spielzeit in der Landesliga den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse. In den insgesamt acht Begegnungen unter den Augen der Schiedsrichterbeobachter setzte Endberg sich mit herausragenden Leistungen gegen seine Konkurrenten aus dem gesamten Verbandsgebiet durch. Am Ende zählte der Schiedsrichter des ESV Herne zu den glücklichen neun Aufsteigern, denen der VSA das Vertrauen für die sechste Liga aussprach. Insgesamt nominierte der VSA 24 Aufsteiger zur Landes-, Westfalen- und Oberliga.

„Das ist grandios“

„Das ist grandios. Ich freue mich riesig, dass es in meinem zweiten Landesligajahr mit dem Aufstieg geklappt hat“, sagte Endberg. Konzentriert und motiviert ging der erfahrene Schiedsrichter die Spielleitungen an und erwartet nun spannende Herausforderungen in der neuen Klasse. „Das spielerische Niveau ist in der Westfalenliga noch mal deutlich höher“, weiß Endberg, der bereits seit vielen Jahren als Assistent dort eingesetzt wird. Generell freue er sich jedoch auf schöne Spiele und guten Fußball. Weiterhin wird der Herner zusätzlich auch in der Oberliga Westfalen als Assistent an der Seitenlinie zum Einsatz kommen. „Wir sind stolz auf unseren Lehrwart. Thomas hat trotz seines – für einen Schiedsrichter – ‚hohen Alters‘ bewiesen, dass sich gute Leistungen am Ende auszahlen“, lobte Boris Bejmowicz, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses, das Durchhaltevermögen seines Schiedsrichters. „Dass in Herne mit 30 Jahren noch jemand in die Westfalenliga aufgestiegen ist, ist lange her. Aber bis zur Altersgrenze bleiben ja noch 15 Jahre“, so Bejmowicz lachend.

Fünfzehner im Verband stark vertreten

Der Kreis 15 stellt damit in der Saison 2017/2018 nun sechs Schiedsrichter in der Westfalenliga. Neben Endberg verfügen Leonidas Exuzidis, Julian Graf, André Reinike, Yasin Tugrul und Gregor Werkle über die entsprechende Qualifikation. „Auch in den übrigen überkreislichen Spielklassen vom DFB-Bereich bis zur Bezirksliga sind unsere heimischen Schiedsrichter stark vertreten und besitzen einen hervorragenden Ruf“, freut sich Bejmowicz. Mit Selim Erk leitet ein Schiedsrichter Spiele in der Regionalliga West. In der Oberliga stellt der Kreis mit David Hennig, Nadine Westerhoff, Marina Wozniak und Tim Zahnhausen gleich 20 Prozent aller Schiedsrichter in der höchsten Verbandsspielklasse und gleichzeitig vier Assistenten in der Regionalliga West. Ebenfalls sehen lassen kann sich die Zahl der Landesliga-Referees: Mit Inan Bulut, Julian Hahn, Laura Messingfeld, Sven Moning, Danny Piel, Dirk Szkudlarski, Sascha Jens Tysiak und Jasmina von Gratowski kommen in der siebten Liga gleich acht Unparteiische zum Einsatz. In der Bezirksliga leiten schließlich 17 Schiedsrichter ihre Spiele. Dabei nominierte der Kreis mit Lars Bremkens, Ubeydullah Calik, Christof Gardyanczyk, Philipp Schmidt und Tim Zehnich gleich fünf Aufsteiger.

Endberg pfeift sich in die Westfalenliga