Kaum eine andere Person auf dem Platz polarisiert so stark wie der Mann oder auch die Frau in Schwarz. Unparteiische stehen ständig zwischen den Parteien und werden es selten beiden Recht machen können. Von den einen gibt es Lob und Anerkennung, von den anderen hagelt es Kritik und Ablehnung. Dabei ist es oftmals egal, ob die Entscheidung, die getroffen wurde, richtig oder falsch war – Jeder ist sich nunmal selbst der Nächste und die Emotionen lassen den Verstand oftmals nur noch im Hintergrund arbeiten. Um so faszinierender ist es dabei, wie locker unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter mit Druck, Kritik, Beschimpfungen und anderen schwierigen Situationen umgehen können. Trotz der scheinbaren Belastungen und aller Schwierigkeiten sind unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter Woche für Woche mit Spaß an ihrem Hobby für den Fußball im Einsatz.


Geschichten aus unserem Kreis

Dass sich das Fußballspielen und die Schiedsrichter-Tätigkeit nicht ausschließen, zeigen die Beispiele von Nicole Matula und Kristi Selmanaj. Den Bericht darüber, wie die beiden Spielen und Pfeifen verbinden, findet ihr hier.


Mit 72 Jahren noch aktiv auf dem Platz zu stehen, das schafft kein Fußballspieler. Dass es als Schiedsrichter noch möglich ist, sich im fortgeschrittenen Lebensalter fit zu halten, das zeigt das Beispiel von Hermann Stelter. Den Bericht über den Senioren-Schiedsrichter findet ihr hier.

 


Was uns antreibt…

Wir haben darüber hinaus vier Unparteiische gefragt, warum sie gerne als Schiedsrichter im Einsatz sind.

banner-sransetzung“Es macht mir einfach Spaß Verantwortung zu übernehmen. Als Schiedsrichter schlüpft man in eine andere Rolle und sieht das Fußballspiel aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und es bereitet mir Freude auf dem Platz die Entscheidungen zu treffen.” (Sven Moning, 26, Landesliga-Schiedsrichter)

 

 

 


banner-rlsra“Mich fasziniert die Möglichkeit, ein Hobby auszuüben, das Sonntag für Sonntag neue Überraschungen und Situationen mit sich bringt. Jedes Spiel ist einfach anders und die Situationen, die ich dort bewerten muss, sind häufig neu. Es wird einfach nicht langweilig!” (Gregor Werkle, 34, Verbandsliga-Schiedsrichter)

 

 

 


“Mich fasziniert die Vielseitigkeit der Schiedsrichterpersönlichkeit. Sie muss Neutralität, Gerechtigkeitsempfinden, Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis in sich vereinen. Mutig müssen wir sein, mit Stress umgehen können, Druck und Kritik aushalten und uns nicht unterkriegen lassen. Keine leichte Aufgabe, aber sie macht Spaß.” (Nadine Westerhoff, 33, Schiedsrichterin 1.Frauen-Bundesliga)

 

 


“Ich kann mir kein abwechslungsreicheres und spannderes Hobby als dieses vorstellen. Du hast jeden Sonntag ein Auswärtsspiel und lernst immer wieder neue Orte und Menschen kennen. Als Schiri bist du ständig in Bewegung und Situationen müssen in Bruchteilen von Sekunden bewertet werden. Das macht den Reiz aus! Und in der Gemeinschaft fühle ich mich einfach gut aufgehoben. Wir können uns aufeinander verlassen. Hier ist es ein wenig wie bei den Musketieren: Einer für alle und alle für einen.” (David Hennig, 32, Oberliga-Schiedsrichter)

 


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